Was ist der Körpertyp „Dünn-Fett“?

Analyse des Körpertyps „dünn-fett“


Wenn Gewicht und BMI im Normalbereich liegen, ist man doch gesund, oder? Nun ja, nicht unbedingt. Es ist möglich, dass jemand äußerlich relativ schlank wirkt, aber einen zu hohen Körperfettanteil hat, was zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Dieses Phänomen, „außen schlank, innen dick“, wird als „dünn-fett“ (oder „dünn-fett“) bezeichnet.

Der BMI berücksichtigt lediglich das Gewicht und unterscheidet nicht zwischen Fett und Muskeln. Er eignet sich im Allgemeinen gut als grober Richtwert und zur Beurteilung von Bevölkerungsgruppen insgesamt. Für Einzelpersonen ist es jedoch wichtig, neben dem Körpergewicht auch den Körperfettanteil zu ermitteln.ZusammensetzungMessungen, um ein umfassendes Verständnis Ihres Gesundheitszustandes zu erlangen.

Viszerales Fett

Körperfett ist nicht gleich Körperfett! Eine gewisse Menge an Körperfett ist für die korrekte Funktion des menschlichen Körpers notwendig. Doch auch die Verteilung des Fetts spielt eine Rolle!

Viszerales Fett ist das Fett, das die Organe im Bauchraum tief im Körper umhüllt. (Im Gegensatz dazu ist subkutanes Fett das sichtbare Fett unter der Haut.) Zu viel Fett im Allgemeinen kann gesundheitsschädlich sein – aber im Vergleich zu subkutanem Fett erhöht übermäßiges viszerales Fett das Risiko für schwerwiegende, mit Übergewicht zusammenhängende Erkrankungen deutlich stärker. Das Tückische an viszeralem Fett ist jedoch, dass es von außen nicht sofort sichtbar ist. Menschen mit dem sogenannten „Skinny-Fat“-Typ halten sich daher möglicherweise für gesund, obwohl in Wirklichkeit Änderungen des Lebensstils und der Ernährung notwendig sein können.
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Was verursacht dünnes Fett

Der sogenannte „dünn-fette“ Körperbau entsteht meist durch eine ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung. Wer sich nicht ausreichend ernährt und gleichzeitig keinen Sport treibt, kann zwar ein niedriges Körpergewicht halten, verliert aber aufgrund mangelnder Aktivität und fehlenden Krafttrainings wahrscheinlich gleichzeitig Muskelmasse. Die gesundheitlichen Risiken ähneln denen eines Körpers mit zu wenig Muskelmasse und zu viel Fett – man hat also quasi das Schlechteste aus beiden Welten!

Wie kann ich den Körpertyp „Dünn und fett“ vermeiden?
Der einfachste Weg ist der Aufbau von Muskelmasse. Krafttraining ist hierfür die gängigste Methode. Mit zunehmender Muskelmasse steigt auch Ihr Grundumsatz (BMR), wodurch Sie mehr Kalorien pro Tag verbrennen und anschließend leichter Gewicht und Fett abbauen können. Hier einige Tipps, um viszerales Fett zu reduzieren und den „Skinny-Fat“-Körpertyp zu vermeiden:

- Vermeidung von Zucker und verarbeiteten Lebensmitteln
Fettfreie Lebensmittel sind nicht unbedingt gesund. Vielmehr sind übermäßiger Zuckerkonsum und der Verzehr von verarbeiteten Lebensmitteln die Hauptursachen für Gewichtszunahme. Viele Restaurantgerichte oder Fertiggerichte wie Tiefkühlgerichte enthalten ungesunde Mengen an Zucker, Fett und verarbeiteten Lebensmitteln. Wenn möglich, empfehlen wir Ihnen daher, selbst zu kochen, um die Zusammensetzung Ihrer Ernährung besser kontrollieren zu können.

- Ausreichende Proteinzufuhr
Neben einem angemessenen Krafttraining ist es auch wichtig, den Muskeln ausreichend Nährstoffe zuzuführen, damit sie sich aufbauen können.

- Bleiben Sie aktiv
Der sogenannte „Skinny-Fat“-Körpertyp ist besonders häufig bei Büroangestellten anzutreffen, die sich wenig bewegen, ungesund ernähren und den Großteil des Tages am Schreibtisch sitzen. Wenn Ihre Arbeit überwiegend sitzend ist, versuchen Sie, täglich mindestens 15–30 Minuten für körperliche Aktivität einzuplanen – selbst ein leichtes Workout mit Hampelmännern oder einfachen Liegestützen hilft!

- Nehmen Sie am Krafttraining teil
Krafttraining ist eine der effektivsten Methoden, Muskeln aufzubauen. Es gibt nicht unbedingt bestimmte Übungen, die besser sind als andere – es kommt ganz auf Ihre Ziele an. Bankdrücken, Kniebeugen, Latziehen … all das kann sinnvoll sein, wobei wir generell einen ausgewogenen Trainingsplan empfehlen, der alle Körperpartien über die Woche verteilt trainiert.

- Bleiben Sie geistig gesund
Psychischer Stress ist ein oft übersehener Faktor, der zu einer beschleunigten Gewichtszunahme beitragen kann. Die Pandemie war für viele Menschen aus verschiedenen Gründen schwierig, aber es ist wichtig, positiv zu bleiben oder, falls verfügbar, Hilfe in Anspruch zu nehmen!

- Ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen
Ihr Körper benötigt ausreichend Wasser, um optimal zu funktionieren. Die benötigte Wassermenge kann zwar von Person zu Person stark variieren (insbesondere je nach Körpergröße), aber Sie sollten auf jeden Fall deutlich mehr Wasser als andere Getränke, vor allem zuckerhaltige Getränke, trinken!

- Ausreichender Schlaf
Es gibt keinen Königsweg zu ausreichend Schlaf! Man kann zwar kurzfristig mit unregelmäßigen Arbeitszeiten oder Schlafmangel zurechtkommen, aber langfristig verschlechtert sich die Gesundheit sehr merklich, wenn man nicht regelmäßig genug Schlaf bekommt.