Die Körperanalysegeräte von Charder liefern detaillierte Messwerte für Körperwasser, Fett, Muskeln, Zellgesundheit und mehr! Die Daten werden übersichtlich auf leicht verständlichen Ergebnisblättern dargestellt und eignen sich für verschiedene Anwendungsbereiche.

  • Medizinischer Befundbogen
  • Standard-Ergebnisbogen
  • Ergebnisblatt für Kinder
  • Fitness-Ergebnisbogen
  • Ergebnisblatt für fortgeschrittene Fitness

Medizinischer Befundbogen

Verfügbar auf MA801

  • (1) Körperzusammensetzungsanalyse

    Die zuverlässige, nicht-invasive bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) ermöglicht eine einfachere und regelmäßige Überwachung der Körperzusammensetzung. Die berechneten Schätzwerte der Körperbestandteile (einschließlich intrazellulärem Wasser, extrazellulärem Wasser, Proteinen und Mineralstoffen) können zum Vergleich mit Standardwerten herangezogen werden.

  • (2) Muskel-Fett-Analyse

    Die Gewichtsmessung ist wichtig, aber ohne eine zusätzliche Analyse des Muskel- und Fettanteils eines Klienten unvollständig. Das Verständnis der Verhältnisse von Skelettmuskulatur und Körperfett kann Trainern helfen, Empfehlungen zur Muskel- und Fettkontrolle zu formulieren.

  • (3) Adipositasanalyse

    Verschiedene Körperfettindikatoren liefern wertvolle Informationen für eine aussagekräftigere Gesundheitsbeurteilung. Der Körperfettanteil ist ein allgemeiner Indikator, während das Taille-Hüft-Verhältnis und das viszerale Fett als kritische Grenzwerte für das Risiko von Adipositas-bedingten Erkrankungen dienen, die äußerlich nicht immer sofort erkennbar sind.

  • (4) Gesamt- und Segmentanalyse

    Mit der Segmentanalyse von Rumpf, Oberkörper und Unterkörper lassen sich Muskeln und Fett präziser messen. Dabei können Ungleichgewichte identifiziert und festgestellt werden, ob die segmentale Muskulatur im Normbereich liegt. Veränderungen lassen sich verfolgen, um die Effekte von Rehabilitation oder Training besser zu beobachten.

Medizinisches Ergebnisblatt verfügbar auf dem Körperzusammensetzungsanalysator MA801
  • (5) Bioelektrische Vektorimpedanzanalyse (BIVA)

    Die bioelektrische Vektorimpedanzanalyse (BIVA) nutzt direkte Messungen von Reaktanz und Widerstand und ermöglicht so zuverlässige Vergleiche und Bewertungen des zellulären Hydratations- und Ernährungszustands – auch bei Personen mit abnormaler Hydratation. Dies erleichtert es den Therapeuten, bei Bedarf detaillierte Gesundheitschecks zu empfehlen und trägt so zur Sicherheit ihrer Klienten bei.

  • (6) Phasenwinkel

    Der Phasenwinkel verringert sich bei Krankheit und im Alter und ist daher ein wichtiger Gesundheitsindikator sowie eine unverzichtbare Größe für eine professionelle Körperzusammensetzungsanalyse. Vergleichen Sie den Phasenwinkel mit dem jeweiligen Geschlecht und Alter, um die Ergebnisse im Kontext zu betrachten.

  • (7) Muskelqualität

    Verfolgen Sie Veränderungen in der Qualität, nicht nur in der Quantität! Bei älteren Menschen kann die Muskelkraft deutlich schneller abnehmen als die Muskelmasse. Durch die Beurteilung der Muskeleffektivität mittels zellulärer Messung der Griffkraft verfügen Fachkräfte nun über einen aussagekräftigeren Indikator, der frühzeitig vor einem Sturzrisiko warnen kann.

  • (8) Körperfett-Perzentile

    Vergleichen Sie die Körperfettanteile mit denen ähnlicher Bevölkerungsgruppen und setzen Sie die Ergebnisse in den Kontext von Alter, Geschlecht und ethnischer Zugehörigkeit. Was für einen 20-Jährigen „normal“ ist, gilt nicht unbedingt für einen 80-Jährigen. Dieses Modul hilft den Teilnehmenden, die Vergleichsergebnisse besser zu verstehen.

  • (9) Ödemindex

    Anomalien im Verhältnis von intrazellulärer zu extrazellulärer Flüssigkeit erkennen, wobei der Ödemindex als Indikator und Warnzeichen für Erkrankungen dient, die den Flüssigkeitshaushalt des Körpers beeinträchtigen, einschließlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Funktionsstörungen.

  • (10) Forschungsinformationen

    Das medizinische Ergebnisblatt bietet eine breite Palette von Körperzusammensetzungsparametern, die insbesondere für die Forschung relevant sind, und umfasst verschiedene Indizes, die als Frühwarnzeichen für Mangelernährung, Fettleibigkeit und Sarkopenie verwendet werden.

    Weitere Informationen finden Sie in unserem Video-Leitfaden!

Standard-Ergebnisbogen

Verfügbar auf MA601 und MA801

  • (1) Körperzusammensetzungsanalyse

    Die zuverlässige, nicht-invasive bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) erleichtert die regelmäßige Überwachung der Körperzusammensetzung. Die berechneten Schätzwerte der Körperzusammensetzung können zum Vergleich mit Standardwerten herangezogen werden.

  • (2) Muskel-Fett-Analyse

    Die Gewichtsmessung ist wichtig, aber ohne eine zusätzliche Analyse des Muskel- und Fettanteils eines Klienten unvollständig. Das Verständnis der Verhältnisse von Skelettmuskulatur und Körperfett kann Trainern helfen, Empfehlungen zur Muskel- und Fettkontrolle zu formulieren.

  • (3) Adipositasanalyse

    Das Standard-Ergebnisblatt kategorisiert Körperfettwerte in die für Untergewichtige, Sportler, Normalgewichtige, Übergewichtige und Adipöse typischen Bereiche. Dank präziserer Kategorien lassen sich Ziele und Fortschritte bei der Fettreduktion genauer verfolgen. Der Anteil an viszeralem Fett korreliert mit der Fläche des viszeralen Fetts im Bauchbereich und dient als Indikator für das Risiko von Adipositas-bedingten Erkrankungen.

  • (4) Segmentanalyse

    Mit der Segmentanalyse von Rumpf, Oberkörper und Unterkörper lassen sich Muskeln und Fett präziser messen. Dabei können Ungleichgewichte identifiziert und festgestellt werden, ob die segmentale Muskulatur im Normbereich liegt. Veränderungen lassen sich verfolgen, um die Effekte von Rehabilitation oder Training besser zu beobachten.

Standard-Ergebnisbericht verfügbar für MA601 Körperzusammensetzungsanalysator
  • (5) Körpertypenanalyse

    Die Körpertypanalyse-Tabelle kombiniert BMI und Körperfettanteil, um den Körpertyp einer Person zu bestimmen. Mithilfe dieser übersichtlichen und einfachen Tabelle lassen sich die notwendigen Veränderungen der Körperzusammensetzung zur Erreichung des idealen Körpertyps klar erkennen.

  • (6) Muskelqualität

    Verfolgen Sie Veränderungen in der Qualität, nicht nur in der Quantität! Bei älteren Menschen kann die Muskelkraft deutlich schneller abnehmen als die Muskelmasse. Durch die Beurteilung der Muskeleffektivität mittels zellulärer Messung der Griffkraft verfügen Fachkräfte nun über einen aussagekräftigeren Indikator, der frühzeitig vor einem Sturzrisiko warnen kann.

  • (7) Körperzusammensetzungsgeschichte

    Durch die Auswahl derselben Benutzer-ID vor der Messung können Veränderungen der Körperzusammensetzung automatisch erfasst werden (Gewicht, fettfreie Masse, Skelettmuskelmasse und Körperfettanteil).

  • (8) Fitnessparameter

    Das Standard-Ergebnisblatt liefert zahlreiche Parameter zur Körperzusammensetzung, die insbesondere für die Fitness relevant sind, und enthält verschiedene Indizes, die als Frühwarnzeichen für Mangelernährung und Sarkopenie dienen. Nutzen Sie den Phasenwinkel zur Beurteilung der Zellgesundheit und analysieren Sie den Gesundheitszustand detaillierter.

  • (9) Gesundheitsbewertung

    Das Ergebnisblatt enthält Normalbereiche für verschiedene Ergebnisse sowie eine Gesamtbewertung des Gesundheitszustands, die eine Kombination der Ergebnisse berücksichtigt.

  • (10) Bedienungsanleitung

    Der Kontrollleitfaden berechnet empfohlene Werte für die Kontrolle von Muskelmasse und Körperfett, um einen idealen, gesunden Körperbau zu erreichen. Dieser Wert dient als allgemeine Orientierung für einen „Standard“-Körperbau; selbstverständlich können die Nutzer aber auch ihre eigenen Ziele und Berechnungen verwenden.

    Weitere Informationen finden Sie in unserem Video-Leitfaden!

Ergebnisblatt für Kinder

Verfügbar auf MA601 & MA801

  • (1) Körperzusammensetzungsanalyse

    Die zuverlässige, nicht-invasive bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) erleichtert die regelmäßige Überwachung der Körperzusammensetzung. Die berechneten Schätzwerte der Körperzusammensetzung können zum Vergleich mit Standardwerten herangezogen werden.

  • (2) Muskel-Fett-Analyse

    Die Gewichtsmessung ist wichtig, aber ohne eine weitere Analyse des Muskel- und Fettanteils eines Kindes unvollständig. Das Verständnis der Verhältnisse von Skelettmuskulatur und Körperfett kann Fachkräften helfen, das Wachstum von Kindern zu beurteilen und Empfehlungen auszusprechen.

  • (3) Adipositasanalyse

    Das Ergebnisblatt für Kinder unterteilt gängige Messwerte im Zusammenhang mit Übergewicht in die Kategorien Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht und Adipositas. Der Normalbereich wird je nach Alter des Kindes angepasst.

  • (4) Wachstumsgeschichte

    Durch die Auswahl derselben Benutzer-ID vor der Messung können Wachstumstrends automatisch verfolgt werden (Größe, Gewicht, BMI, Skelettmuskelmasse und Perzentile).

Ergebnisblatt für Kinder verfügbar für die Körperzusammensetzungsanalysegeräte MA601 und MA801
  • (5) Wachstumsdiagramm

    Die Ergebnisse für Größe und BMI des Kindes werden mit Werten gleichaltriger Kinder verglichen, um sie einzuordnen. Werte im 3. Perzentil können auf Mangelernährung oder Wachstumsverzögerung hinweisen; in diesem Fall empfehlen wir eine detailliertere Gesundheitsuntersuchung.

  • (6) Bewertung und Empfehlungen

    Anhand der Ergebnisse zur Körperzusammensetzung und zum Körperwachstum liefert das Ergebnisblatt eine Auswertung sowie Empfehlungen zu Ernährung und Bewegung. Die Ergebnisse dienen lediglich der allgemeinen Orientierung und sind nicht für diagnostische Zwecke geeignet.

  • (7) Forschungsinformationen

    Das Ergebnisblatt enthält eine Vielzahl von Körperzusammensetzungsparametern, die insbesondere für Forschungszwecke relevant sind.



    Weitere Informationen finden Sie in unserem Video-Leitfaden!

Fitness-Ergebnisbogen

Verfügbar auf MA601

  • (1) Körperzusammensetzungsanalyse

    Im Vier-Kompartiment-Modell der Körperzusammensetzung wird das Körpergewicht in Wasser, Protein, Mineralstoffe und Fett unterteilt. Die Beobachtung von Veränderungen dieser Werte liefert wichtige Erkenntnisse über die Körperzusammensetzung. Beispielsweise korreliert der Wasseranteil stark mit der Muskelmasse, und Personen mit hoher Muskelmasse weisen häufig auch einen höheren Körperwasseranteil auf.

    Wenn jedoch der Wasseranteil zunimmt, der Proteinanteil aber relativ unverändert bleibt, dann ist es möglich, dass die Zunahme des Muskelgewichts teilweise auf Wassereinlagerungen oder andere Faktoren zurückzuführen ist.

  • (2) Muskel-Fett-Analyse

    Achten Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Skelettmuskelmasse und Körperfettanteil. Fachkräfte im Gesundheitswesen können die Muskel- und Fettanteile des Patienten berücksichtigen, um geeignete Empfehlungen und Anleitungen zu geben.

  • (3) Analyse der Rumpfmuskulatur

    Die „Rumpfmuskulatur“ bezeichnet die Muskeln der Bauch- und Beckenhöhle, die den Rumpf stützen und stabilisieren. Personen mit höherem Gewicht und größerer Muskelmasse benötigen eine stärkere Rumpfmuskulatur für die allgemeine Stabilität und zur Vorbeugung von Verletzungen.

    Die Querschnittsfläche (L4-L5-Wirbel) der Rumpfmuskulatur wird in cm² angegeben, mit einer Standardkörpergröße verglichen und als Prozentwert dargestellt.

    Kernmuskel-Score

    Dieser Wert ermöglicht eine schnelle Beurteilung der Rumpfmuskulatur. Liegt der Wert unter 60, empfehlen wir, die Rumpfmuskulatur zu stärken, um ein erhöhtes Verletzungsrisiko aufgrund unzureichender Bauchmuskulatur zu vermeiden. Die Bewertung basiert nicht nur auf der allgemeinen Entwicklung der Rumpfmuskulatur, sondern auch auf dem Vergleich der gesamten Körpermuskulatur mit der Rumpfmuskulatur.

    Rumpfmuskulatur > Skelettmuskulatur: höherer Rumpfmuskulatur-Score
    Rumpfmuskulatur < Skelettmuskulatur: niedrigerer Rumpfmuskulatur-Score
Fitness-Ergebnisblatt verfügbar auf dem Körperanalysegerät MA601
  • (4) Segmentanalyse

    Muskelschwund in den Beinen tritt häufig bei Personen mit Sarkopenierisiko auf, und eine unzureichende Beinmuskulatur lässt sich schnell erkennen. Darüber hinaus kann insbesondere ein Ungleichgewicht der Muskelkraft zwischen linker und rechter Körperhälfte das Verletzungsrisiko erhöhen, weshalb eine frühzeitige Erkennung für präventives Training und die Anpassung von Bewegungsabläufen wichtig ist.

  • (5) Körperzusammensetzungsgeschichte

    Ein wesentlicher Vorteil der bioelektrischen Impedanzanalyse ist ihre Wiederholbarkeit und das Fehlen von Nebenwirkungen. Dadurch ist es einfach, Veränderungen der Körperzusammensetzung konsequent zu verfolgen und zu beurteilen, beispielsweise zur Bewertung von Training, Ernährung und anderen Interventionen.

  • (6) Stoffwechsel

    Der Energieverbrauch wird anhand des Grundumsatzes (BMR) und des Aktivitätsniveaus (PAL) berechnet. Das Ergebnisblatt gibt den Gesamtenergieverbrauch (TDEE) für sitzende, moderate und intensive körperliche Aktivität an. Diese Informationen sind wichtige Referenzwerte für die Berechnung der idealen täglichen Kalorienzufuhr.

  • (7) Aktivität

    Eine Tabelle zeigt den Kalorienverbrauch des Probanden (pro 30 Minuten Training). Die Ergebnisse können je nach Körperzusammensetzung und Stoffwechsel variieren! Dadurch lässt sich der Effekt von Training/Sport auf den Gesamtenergieverbrauch genauer abschätzen.

  • (8) Fitnesswert

    Der Charder Fitness Score berücksichtigt fitnessbezogene Körperzusammensetzungsergebnisse, vor allem (aber nicht ausschließlich) Muskeln, Fett und Phasenwinkel.

    Als Faustregel gilt: Je größer der Muskelanteil bzw. der Phasenwinkel, desto höher die Punktzahl, je größer der Fettanteil, desto niedriger die Punktzahl.

  • (9) Fitnessparameter

    Zur Orientierung werden verschiedene Indizes angegeben, die als Frühwarnzeichen für Mangelernährung, Fettleibigkeit und Sarkopenie dienen.

    Darüber hinaus können Ärzte mithilfe des Ödemindex als Indikator und Warnsignal für Erkrankungen schnell Abweichungen im Verhältnis von intrazellulärer zu extrazellulärer Flüssigkeit erkennen. Werte über dem normalen Gesundheitsbereich von 0,390 können auf Erkrankungen hinweisen, die den Flüssigkeitshaushalt des Körpers beeinträchtigen, wie beispielsweise Übertraining, Schwellungen oder Verletzungen.

Ergebnisblatt für fortgeschrittene Fitness

Verfügbar auf MA801

  • (1) Körperzusammensetzungsanalyse

    Im Vier-Kompartiment-Modell der Körperzusammensetzung wird das Körpergewicht in Wasser, Protein, Mineralstoffe und Fett unterteilt. Die Beobachtung von Veränderungen dieser Werte liefert wichtige Erkenntnisse über die Körperzusammensetzung. Beispielsweise korreliert der Wasseranteil stark mit der Muskelmasse, und Personen mit hoher Muskelmasse weisen häufig auch einen höheren Körperwasseranteil auf.

    Wenn jedoch der Wasseranteil zunimmt, der Proteinanteil aber relativ unverändert bleibt, dann ist es möglich, dass die Zunahme des Muskelgewichts teilweise auf Wassereinlagerungen oder andere Faktoren zurückzuführen ist.

  • (2) Muskel-Fett-Analyse

    Achten Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Skelettmuskelmasse und Körperfettanteil. Fachkräfte im Gesundheitswesen können die Muskel- und Fettanteile des Patienten berücksichtigen, um geeignete Empfehlungen und Anleitungen zu geben.

  • (3) Analyse der Rumpfmuskulatur

    Die „Rumpfmuskulatur“ bezeichnet die Muskeln der Bauch- und Beckenhöhle, die den Rumpf stützen und stabilisieren. Personen mit höherem Gewicht und größerer Muskelmasse benötigen eine stärkere Rumpfmuskulatur für die allgemeine Stabilität und zur Vorbeugung von Verletzungen.

    Die Querschnittsfläche (L4-L5-Wirbel) der vier wichtigsten Rumpfmuskeln wird in cm² im Vergleich zu einem Standardkörper und als Prozentwert angegeben. Ein höherer Prozentsatz spiegelt eine bessere Entwicklung wider und kennzeichnet relativ weniger entwickelte Muskeln, um gezielte Trainingsempfehlungen zu geben.

    Die vier Arten von Bauchmuskeln sind:

    Musculus psoas major (PM): Allgemeine Rumpfkraft und -stabilität. Es ist einer der wichtigsten Muskeln des Hüftbeugers und spielt eine entscheidende Rolle bei Bewegungen, die den Oberschenkel zum Oberkörper führen.

    Erector Spinae (ES)Hält die Wirbelsäule entgegen der Schwerkraft aufrecht. Eine Schwäche dieser Muskulatur kann zu einer schlechten Körperhaltung und Rückenschmerzen beitragen.

    Quadratus Lumborum (QL)Stabilisiert die Lendenwirbelsäule (unterer Rücken) bei Bewegung und in Ruhe. Beugt übermäßigen Bewegungen im unteren Rücken vor, die zu Schmerzen und Verletzungen führen können.

    Bauchmuskel (Abs): Stabilisiert die Wirbel sowohl in aufrechter Position als auch bei Vorwärts- und Rückwärtsbeugung sowie bei Drehhaltungen.

Erweitertes Fitness-Ergebnisblatt verfügbar auf dem Körperzusammensetzungsanalysator MA801
  • (4) Segmentanalyse

    Muskelschwund in den Beinen tritt häufig bei Personen mit Sarkopenierisiko auf, und eine unzureichende Beinmuskulatur lässt sich schnell erkennen. Darüber hinaus kann insbesondere ein Ungleichgewicht der Muskulatur zwischen linker und rechter Körperhälfte das Verletzungsrisiko erhöhen, weshalb eine frühzeitige Erkennung für präventives Training und die Anpassung von Bewegungsabläufen wichtig ist.

  • (5) Körperzusammensetzungsgeschichte

    Ein wesentlicher Vorteil der bioelektrischen Impedanzanalyse ist ihre Wiederholbarkeit und das Fehlen von Nebenwirkungen. Dadurch lassen sich Veränderungen der Körperzusammensetzung leicht und konsequent nachverfolgen und bewerten, beispielsweise zur Beurteilung von Training, Ernährung und anderen Interventionen.

  • (6) Stoffwechsel

    Der Energieverbrauch wird anhand des Grundumsatzes (BMR) und des Aktivitätsniveaus (PAL) berechnet. Das Ergebnisblatt gibt den Gesamtenergieverbrauch (TDEE) für sitzende, moderate und intensive körperliche Aktivität an. Diese Informationen sind wichtige Referenzwerte für die Berechnung der idealen täglichen Kalorienzufuhr.

  • (7) Aktivität

    Eine Tabelle zeigt den Kalorienverbrauch des Probanden (pro 30 Minuten Training). Die Ergebnisse variieren je nach Körperzusammensetzung und Stoffwechsel! Dadurch lässt sich der Effekt von Training/Sport auf den Gesamtenergieverbrauch genauer abschätzen.

  • (8) Fitnesswert

    Der Charder Fitness Score berücksichtigt fitnessbezogene Körperzusammensetzungsergebnisse, vor allem (aber nicht ausschließlich) Muskeln, Fett und Phasenwinkel.

    Als Faustregel gilt: Je größer der Muskelanteil bzw. der Phasenwinkel, desto höher die Punktzahl, je größer der Fettanteil, desto niedriger die Punktzahl.

  • (9) Leitfaden zur Ernährungskontrolle

    Die geeignete Kalorienzufuhr variiert je nachdem, ob das Ziel des Probanden Masseaufbau (Gewichts-/Muskelzunahme), Gewichtsverlust oder Gewichtserhaltung ist.

    Um diesen Abschnitt effektiv zu nutzen, kombinieren Sie die Daten aus dem Abschnitt „Stoffwechsel“. Um Ziele nachhaltig zu erreichen, sollten Gewichtszunahme und -abnahme eher schrittweise als schnell erfolgen.

  • (10) Fitnessparameter

    Zur Orientierung werden verschiedene Indizes angegeben, die als Frühwarnzeichen für Mangelernährung, Fettleibigkeit und Sarkopenie dienen.

    Darüber hinaus können Ärzte mithilfe des Ödemindex als Indikator und Warnsignal für Erkrankungen schnell Abweichungen im Verhältnis von intrazellulärer zu extrazellulärer Flüssigkeit erkennen. Werte über dem normalen Gesundheitsbereich von 0,390 können auf Erkrankungen hinweisen, die den Flüssigkeitshaushalt des Körpers beeinträchtigen, wie beispielsweise Übertraining, Schwellungen oder Verletzungen.