Wie man die Körperzusammensetzung zur Beurteilung von Muskelmasse und -effektivität nutzt
Die Körperzusammensetzungsanalyse ist ein wichtiges Instrument, um den Muskelstatus einer Person zu verstehen! Das Wissen um die effektive Kraft einer Person ermöglicht eine bessere Betreuung und eine gezieltere Behandlung.
Nach einer umfassenden Analyse mit den Körperzusammensetzungsanalysegeräten von Charder erhalten Sie leicht verständliche Indikatoren für die Ganzkörper- und Segmentmuskelmasse einer Person sowie eine Schätzung ihrer Griffkraft, berechnet unter Berücksichtigung der Zellkraft und des allgemeinen Gesundheitszustands. Diese Ergebnisse helfen, Bereiche mit potenzieller Muskelschwäche aufgrund von Muskelabbau zu identifizieren und das Risiko durch die Beobachtung von Trends in Masse und Kraft zu quantifizieren.
Skelettmuskulatur

Generell lässt sich die Muskulatur in drei Typen unterteilen: Herzmuskulatur, glatte Muskulatur und Skelettmuskulatur. Die Skelettmuskulatur dient der Bewegung des Körpers, und ein Abbau der Skelettmuskulatur kann das Sturz- und Verletzungsrisiko, insbesondere bei älteren Menschen, erhöhen. Für den professionellen Gebrauch stehen verschiedene Indikatoren zur Verfügung:
Muskel-Fett-Analyse

Das Modul „Muskel-Fett“ zeigt das Verhältnis von Muskeln zu Fett des Probanden an. Die schwarze Linie wird bei höherer Muskelmasse länger und bei niedrigerer Muskelmasse kürzer. Liegen die Ergebnisse der Skelettmuskelmasse (SMM) unterhalb des Normbereichs, kann dies auf unzureichende Muskelmasse hindeuten.
Skelettmuskelindex
Wenn für die Diagnose einer Sarkopenie ein bestimmter Grenzwert erforderlich ist, können auch der SMI (Skelettmuskelindex, der die Skelettmuskulatur des gesamten Körpers berücksichtigt) und der ASMI (Appendikulärer Skelettmuskelindex, der nur die Muskulatur der Arme und Beine berücksichtigt) herangezogen werden.

Der SMI (Skelettmuskelindex) ist das Gewicht der Skelettmuskulatur, normiert auf die Körpergröße. Beispielsweise würde eine Person mit 35,3 kg Körpergewicht und einer Körpergröße von 182,5 cm ihren SMI wie folgt berechnen:
35,3 / (1,825*1,825) = 10,6
Der Grenzwert für die Definition von Sarkopenie kann je nach Land und Bevölkerungsgruppe variieren, da verschiedene Personengruppen eine unterschiedliche Körperzusammensetzung sowie unterschiedliche Definitionen für unzureichende Kraft aufweisen können.
Eine weitere gängige Methode zur Beurteilung von Sarkopenie ist die Verwendung des ASMI (Anterior Muscle Muscle Index). Dieser berücksichtigt nicht die gesamte Skelettmuskelmasse des Körpers, sondern nur das Gesamtgewicht der Muskelmasse in Armen und Beinen, normiert auf die Körpergröße. Der ASMI ist daher naturgemäß kleiner als der SMI, da er den Rumpf nicht einbezieht. Ähnlich wie beim SMI verwenden verschiedene Länder und Bevölkerungsgruppen ihre eigenen Grenzwerte.
Es ist sehr wichtig, sicherzustellen, ob Sie für die Beurteilung die Ganzkörpermuskulatur (SMI) oder die Extremitätenmuskulatur (ASMI) verwenden, da die Verwendung des falschen Standards zu einer fehlerhaften Beurteilung führen kann – wenn Sie die ASMI-Ergebnisse einer Person anhand von SMI-Standards beurteilen, könnten Sie sie sehr leicht als „unterdurchschnittlich“ statt als „normal“ einstufen!
Muskelqualität

Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Muskelqualität bei älteren Menschen schneller abnimmt als die Muskelmasse. Zum Beispiel beidieses PapierEine im Journal of Gerontology veröffentlichte Studie zum Thema „Verlust von Muskelkraft, -masse und -qualität bei älteren Erwachsenen“ ergab, dass der Kraftverlust bei Senioren deutlich schneller verläuft als der gleichzeitige Verlust an Muskelmasse. Dies deutet darauf hin, dass die Messung der Muskelmasse zwar wichtig, aber möglicherweise nicht ausreichend ist, um Sarkopenie oder das mit dem Kraftverlust einhergehende Sturzrisiko zu beurteilen.

Charder einzigartiges Modul zur Muskelqualität kombiniert Muskelmessung und Zellgesundheit, um die Griffkraft des Kunden zu berechnen – ein allgemein anerkannter Indikator für die Ganzkörperkraft. Im Gegensatz zu herkömmlichen Griffkraftmessgeräten vermeidet es potenzielle Fehlerquellen, die durch signifikante Unterschiede in den Messergebnissen aufgrund von Handgröße oder mangelnder Koordination entstehen können, und analysiert stattdessen auf Zellebene.
Wenn die berechnete Muskelqualität eines Probanden (dargestellt durch die Griffkraft in kgf) kontinuierlich abnimmt, kann dies ein Zeichen für eine verminderte Muskeleffektivität sein, selbst wenn noch kein signifikanter Rückgang der Muskelmasse beobachtet wurde!
Zusammenfassung
Der effektive Einsatz professioneller Körperanalysegeräte ermöglicht die einfache Erkennung und Verfolgung von Muskelschwächen oder nachlassender Muskelleistung. Dies ist besonders wichtig für Vorsorgeuntersuchungen sowie für die Überwachung von Genesung und Rehabilitation. Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen!

