Kann die Bioimpedanzanalyse (BIA) von Patienten mit Stents angewendet werden?

Patienten mit implantierten elektronischen Medizinprodukten (z. B. Herzschrittmachern) ist die Anwendung von Geräten zur bioelektrischen Impedanzanalyse (BIA) untersagt, da befürchtet wird, dass der zur Messung verwendete elektrische Strom das implantierte Gerät beeinträchtigen könnte.

Da Stents nicht mit Strom betrieben werden, besteht durch die BIA-Messung kein potenzielles Sicherheitsrisiko.

Generell besteht die Möglichkeit geringfügiger Messungenauigkeiten, wenn der Patient größere Mengen an Metall im Körper hat, da Metall hochleitfähig ist und das Gerät die Ergebnisse dadurch falsch interpretieren kann. Stents sind jedoch bei Weitem nicht groß genug, um einen so deutlichen Unterschied wie beispielsweise ein großes Metallimplantat im Fuß zu bewirken.